Aktuelles

Hier finden Sie Informationen zu Projekten und Veranstaltungen

Fortbildungsreihe für Mädchen*arbeit (Bildungsstätte Bredbeck, Nds. LAS für Soziales)

Mädchenarbeit weiterdenken! - Geschlechtersensible Perspektiven in Theorie und Praxis - Eine Qualifizierungsreihe für neue und praxiserprobte Mädchenarbeiter-innen

Anmeldung & Infos: 

http://www.fobionline.jh.niedersachsen.de/detail.php?urlID=1699


Die Qualifizierungsreihe befasst sich mit grundlegenden und aktuellen Begriffen, Paradigmen und Verwerfungen in der Mädchen_arbeit. Sie bietet einen Überblick zur Geschichte der Mädchen_arbeit, zu Inhalten, Konzepten und arbeitet gleichzeitig mit aktuellen geschlechtertheoretischen Grundlagen. Dabei können Methoden und didaktische Elemente selbst ausprobiert werden und es besteht die Möglichkeit, sich mit der Mädchen_arbeit in einem geschlechterpolitischen Kontext auseinanderzusetzen. In der Fortbildung sollen die Theorie und Praxis der Mädchen_arbeit, die politische und persönliche Reflexion der pädagogischen Praxis sowie die Freude an der Begegnung mit Mittelpunkt stehen. 

Die Qualifizierungsreihe will die Teilnehmer_innen neugierig machen, zur gendersensiblen Praxis motivieren und anregen, die eigene (Mädchen_arbeits-)Praxis zu überprüfen. Hierfür nimmt sie die Diversität der Mädchen_(und Mädchen_arbeiter_innen) in Alter, ethnischer und sozialer Herkunft, in Körpern und im Denken zum Ausgangspunkt. 


Ziele und Themen:
• Auseinandersetzung mit Geschichte und Paradigmen der Mädchen_arbeit 
• Neue Ansätze der Mädchen_arbeit kennenlernen 
• Reflexion der sozialen Ungleichheitsmarkierungen Geschlecht und Sexualität 
• TransIntergeschlechtliche und intersektionale pädagogische Sensibilisierung 
• Raum für Erfahrungsaustausch und Praxisreflexion 
• Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion der pädagogischen Haltung
• Jungenarbeit kennenlernen
• Freude und Spaß an der Begegnung in der Gruppe 
Methoden:Die Reflexion der eigenen pädagogischen Praxis und lebensweltlichen Erfahrungen und der Transfer des aktuellen Geschlechterwissens in die Praxis stehen im Mittelpunkt der Qualifizierungsreihe. Es wird mit ganzheitlichen Übungen aus der geschlechtersensiblen Pädagogik, der Antidiskriminierungsarbeit, der Mädchen_arbeit und der Erwachsenbildung gearbeitet. Die Wissensvermittlung erfolgt außerdem in Inputreferaten. 

Modultermine: 
Baustein 1: 16.-18. Oktober 2017 
Geschichte und Aktualität der Mädchen_arbeit 
Baustein 2: 20.-22. November 2017 
Heteronormativität: Geschlechterverhältnisse und Sexualität 
Baustein 3: 22.-24. Januar 2018 
TransIntergeschlechtliche und intersektionale Perspektiven 
Baustein 4: 07.-09. März 2018 
Zukunft und Utopie & Was ist eigentlich Jungenarbeit? & Wo geht’s lang in der Mädchen_politik?

Zielgruppe: 
Die Qualifizierungsreihe richtet sich an neue und erfahrene Fachkräfte der Mädchen_arbeit. Sie ist außerdem offen für alle, die sich für aktuelle Auseinandersetzungen in der Mädchen_arbeit interessieren. Der Unterstrich in der Schreibweise symbolisiert die Offenheit der Fortbildungsreihe für alle Personen, die sich nicht eindeutig weiblich verorten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 
Die Seminarreihe baut aufeinander auf und kann nicht einzeln gebucht werden. 
Die Zertifizierung erfolgt nach Teilnahme an allen Bausteinen.
Zeiten bei jedem Baustein: 
Anreise bis 10:30 Uhr
Abreise um 14:30 Uhr

Referent*innen: Dr.*in Ines Pohlkamp (Bremen) , Goska Soluch (Berlin)

Anmeldung ist ab sofort möglich! 

 

 

 

'Neue' Existenzweisen der Geschlechter wie z.B. Transgender, Intersexuelle, Transsexuelle und Crossdresser_innen sind längst Alltag. Was bedeutet es, wenn geschlechtlich nonkonforme Personen von massiven Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen berichten, die gesellschaftlich unbekannt und/oder nicht anerkannt werden?
Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser Leerstelle der Gewaltforschung. Geschlechtlich nonkonforme Personen, die sich selbst beispielsweise als 'Transgender', 'Interqueer', 'Queerer Transboy', 'Lesbian Boy', 'Transfrau', 'Transmann' oder 'Butch' verorten, berichteten in 18 qualitativen Interviews und in einer Gruppendiskussion von ihren Gewalt- und Diskriminierungswiderfahrnissen.
Die Analyse systematisiert die verschiedenen Dimensionen der Diskriminierung und Gewalt, und befasst sich mit den Möglichkeiten zum Widerstand. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen mit der Subjektkonstituierung, mit dem Coming Out, mit der zweigeschlechtlichen Architektur, mit sexueller Gewalt und Gewalt in Normierungsinstanzen.
Aus poststrukturalistischer Perspektive zeigt die Gewaltstudie Funktionsweisen heteronormativer Machtverhältnisse auf und veranschaulicht, dass geschlechtliche und sexuelle Eindeutigkeit in binären Systemen ein heteronormatives Privileg darstellt.

Fortbildungsreihe 2015: Inklusion anders denken - Positionen, Perspektiven - Impulse für die Praxis!

Der Umgang mit Diskriminierungen und die Sensibilisierung für Ungleichheitsverhältnisse sind zentrale Aufgaben von Pädagogik und Bildung heute.
Das Gender Institut Bremen bietet vor diesem Hintergrund ab Frühjahr 2015 Fortbildungen für Fachkräfte aus Sozialer Arbeit, (Früh-)Pädagogik, Bildung und alle Interessierte an, sich mit vielseitigen Aspekten inklusiver Praxis auseinander zu setzen.

Alle Termine im Überblick:

Klassismus und soziale Herkunft
18.04 und 19.04.2015

Kinder und Gerechtigkeit
09.05. und 10.05.2015

Geschlecht und Sexualität
06.06. und 07.06.2015

Inklusion und Vielfalt leben
18.07. und 19.07.2015

Sprache und Gewaltfreiheit
31.10. und 01.11.2015


Die Veranstaltungen finden jeweils Samstag von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr und Sonntag von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in der ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr. 29, 28309 Bremen statt.

Weitere Infos zu den Seminaren entnehmen Sie bitte dem Flyer und den Einzelbeschreibungen.

April 2015: Klassismus und soziale Herkunft

Diskriminierung aufgrund von sozialem und ökonomischem Status
Zugang zu Bildung, Arbeit, Gesundheitssystem und kulturellen Angeboten sind wichtige Teilhabefaktoren in der Gesellschaft. Entgegen der Annahme, dass es vom Verhalten der Einzelnen abhängt, einen erwünschten sozio-ökonomischen Status zu erwerben, zeigen Studien regelmäßig, wie die Verteilung dieser Ressourcen wesentlich von der zugewiesenen Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen abhängt. Beispielsweise entlang der Linien von Geschlecht, Aufenthaltsstatus oder ökonomischem Hintergrund. Dies betrifft auch die Frage von Anerkennung. So spiegelt sich etwa die Ungleichbehandlung von Erwerbslosen und Erwerbstätigen nicht nur im Zugang zu Bildung und Arbeit wider, sondern auch in einer ungleichen Wertschätzung der Menschen in der Gesellschaft bis hin zur Ausbildung ausgeprägter Vorurteile. Die Fortbildung fokussiert Ursachen und Folgen der Ungleichbehandlung aufgrund sozialer Herkunft .Ziel ist es, ein diskriminierungsreduziertes Denken und Handeln in der eigenen beruflichen oder persönlichen Praxis zu entwickeln.

Team: Silke Schissler und Jasamin Boutorabi
Termin: 18. und 19. April 2015
Kosten: 200 Euro inkl. Mittagessen
Ermäßigt: 130 bis 180 Euro nach Selbsteinschätzung
Veranstaltungsort (barrierefrei): ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr.29, 28309 Bremen
Anmeldung und Fragen: info@genderinstitut-Bremen.de

Mai 2015: Kinder und Gerechtigkeit

Kindern gerecht werden? - Sensibilisierung für die Diskriminierungsform "Adultismus" für Erzieher_innen, Pädagog_innen und Interessierte

Adultismus meint die Diskriminierung von Kindern in der Gesellschaft aufgrund ihres Alters. Häufig werden Kinder nicht in Entscheidungen miteinbezogen, weil sie "noch zu klein sind". Wo verlaufen die Grenzen zwischen erzieherischer Verantwortung und ungerechtfertigter Bevormundung? Und andersrum: Muss mit Kindern alles ausverhandelt werden oder wann darf über sie bestimmt werden? Die Fortbildung bietet eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie eine kindgerechte Begegnung zwischen Erwachsenen und Kindern aussehen kann und welche Konsequenzen daraus für gesellschaftliche Strukturen sowie persönliches Denken und Handeln abzuleiten sind.

Team: Jasamin Boutorabi und Ines Pohlkamp
Termin: 09.05. und 10.05.2015
Kosten: 200 Euro inkl. Mittagessen
Ermäßigt: 130 bis 180 Euro nach Selbsteinschätzung
Veranstaltungsort (barrierefrei): ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr. 29, 28309 Bremen
Anmeldung und Fragen: info@genderinstitut-bremen.de

Juni 2015: Geschlecht und Sexualität

Hetero was?! Heteronormativitätskritische Perspektiven. Neue Impulse für die pädagogische und sozialarbeiterische Praxis.

"Mädchen spielen mit Puppen und manchmal mit Baggern, Jungen spielen mit Baggern und eigentlich nie mit Puppen." Dieser Satz enthält viele Gewissheiten: Dass es zwei Geschlechter gibt, dass diese Geschlechter bestimmte Verhaltensweisen haben und dass die Existenz von (nur) zwei Geschlechtern nicht hinterfragt werden muss. In der Fortbildung thematisieren wir die stereotype Einteilung von Menschen als 'Mädchen' oder 'Junge', als 'Frau' oder 'Mann' und beschäftigen uns mit den diskriminierenden Konsequenzen in einer heteronormativen Gesellschaft. Wie kann eine gendersensible Pädagogik und Bildung aussehen, die geschlechtliche Nonkonformität und die Vielfalt von Geschlecht und Sexualität berücksichtigt? 

Team: Silke Schissler und Ines Pohlkamp
Termin: 06.06. und 07.06.2015
Kosten: 200 Euro inkl. Mittagessen
Ermäßigt: 130 bis 180 Euro nach Selbsteinschätzung
Veranstaltungsort (barrierefrei): ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr. 29, 28309 Bremen
Anmeldung und Fragen: info@genderinstitut-bremen.de

Juli 2015: Inklusion und Vielfalt leben

Inklusion und Diversität - Was ist das und wie geht das?
Was heißt eigentlich Inklusion? Was ist Diversität? Und was bedeutet inklusive Pädagogik? Im bildungsrelevanten Kontext sind die Diskussionen um die reale Umsetzung einer inklusiven pädagogischen Praxis oft sehr kontrovers. Diese Fortbildung vermittelt Grundlagen der Idee von "Inklusion und Diversität" und sensibilisiert für eine komplexe Betrachtung von Vielfalt. Wir kommen ins Gespräch über Visionen von inklusiver Pädagogik und Bildung und erarbeiten praktische Handlungsansätze, die Verschiedenheit und Vielfalt der Schüler_innen anerkennen und fördern. Wir erörtern methodische und didaktische Zugänge und diskutieren Chancen sowie mögliche Grenzen des inklusiven Ansatzes in der Alltagspraxis. Im Fokus steht die Reflexion der eigenen Haltung als Lehrer_in oder Erzieher_in zum Thema: Was bedeutet für mich Inklusion? Was bedeutet es für mich im pädagogischen Alltag, Gerechtigkeit und Vielfalt zu leben?

Team: Jasamin Boutorabi und Ines Pohlkamp
Termin: 30.10. und 01.11.2015
Kosten: 200 Euro inkl. Mittagessen
Ermäßigt: 130 bis 180 Euro nach Selbsteinschätzung
Veranstaltungsort (barrierefrei): ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr. 29, 28309 Bremen
Anmeldung und Fragen: info@genderinstitut-Bremen.de

Oktober/ November 2015: Sprache und Gewaltfreiheit

Anti-Diskriminierung und (gewaltfreie) Kommunikation
Kommunikation leistet einen wichtigen Beitrag zur Anti-Diskriminierung im Alltag. Die Fortbildung vermittelt Grundlagen der (gewaltfreien) Kommunikation und stellt verschiedene Ansätze des Dialoges vor, die eine verständnisvolle Kommunikation miteinander fördert. Das Vermeiden stereotyper Zuschreibungen ist dabei ein wichtiges Moment offener Kommunikation. Ziel der Fortbildung ist die Sensibilisierung für eigene Kommunikationsmuster und das Erlernen neuer Dialogmethoden, um auch schwierige Gespräche ohne gegenseitige Angriffe und Verletzungen zu ermöglichen. In der Fortbildung bieten wir Raum für eigene Reflektion und Übungen zum Erproben und Erfahren verschiedener Kommunikationsstrategien.

Team: Silke Thiemann und Jasamin Boutorabi
Termin: 30.10. und 01.11.2015
Kosten: 200 Euro inkl. Mittagessen
Ermäßigt: 130 bis 180 Euro nach Selbsteinschätzung
Veranstaltungsort (barrierefrei): ibs Akademie, Hemelinger Bahnhofstr. 29, 28309 Bremen
Anmeldung und Fragen: info@genderinstitut-Bremen.de

 

 

Inhaltsübersicht:

Fortbildung: Gerechtigkeit und Vielfalt leben! - Inklusion und Diversität aus Perspektive von Social Justice und Diversity Trainings - Oktober 2014

Jasamin Boutorabi & Ines Pohlkamp

Diversität und Inklusion wird heute in pädagogischen und bildungsrelevanten Diskussionen groß geschrieben. In der alltäglichen Berufspraxis gestaltet es sich jedoch oft schwierig, den Ansprüchen und Ideen von Diversität und Inklusion gerecht zu werden.
Im Seminar „Gerechtigkeit und Vielfalt leben“ gehen wir der Frage nach, welche konkreten Herausforderungen sich im eigenen Arbeitsfeld im Hinblick auf Diversität und Inklusion ergeben und wie diesen individuell und institutionell begegnet werden kann.

20.10.-22.10.2014
Tagungshaus Bredbeck
Bildungsstätte des Landkreises Osterholz
Kosten: 220 Euro

Ausführliche Information und Anmeldung

Tagung zum Thema "Diversity und sprachliche Inklusion" am 1. Februar 2014 im Haus der Wissenschaft

Einführung und Moderation: Dr. Antje Krueger (Genderinstitut Bremen) und Dr. Margrit Kaufmann ( Bremer Forum Diversity); Workshop 1: "Sprache - Macht - Rassismus" mit Dr. Ali Fathi; Workshop 2: "Leichte Sprache- schwerer Schritt?" mit Gabriele Haar.

Termin: 01.02.2014 von 10-14 Uhr
Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen,

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an pädagogische Fachkräfte und alle anderen Interessierte.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 28. Januar per E-Mail an: mkaufm@uni-bremen.de 

Flyer als pdf

Vortrag und Diskussion: Sexistische Sprache - Auswirkungen auf das Selbstbild von Mädchen und Jungen am 3. Dezember 2013

Vortrag und Diskussion zum Thema " Sexistische Sprache unter Mädchen und Jungen - Auswirkungen auf das Selbstbild" mit Jasamin Boutorabi (Genderinstitut Bremen) und Olaf Jantz (mannigfaltig e.V.) im Rahmen der 16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte".

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an pädagogische Fachkräfte und alle anderen Interessierte.

03.12.2013, 18.00 - 20.00 Uhr
Amtshof Burgwedel, Auf dem Amtshof 8, 30938 Burgwedel

Anmeldung bis 29. November bei Sandra Ahnen
Email: s.ahnen@burgwedel.de
Telefon: 05139/8973107

Einladung als pdf

Einladung zur vierteiligen Qualifizierungsreihe "Mädchenarbeit weiterdenken..." vom Dezember 2013 bis September 2014

Im Winter diesen Jahres bietet Ines Pohlkamp im Lidice-Haus Bremen (www.lidicehaus.de) eine vierteilige Qualifizierungsreihe für (zukünftige) Fachkräfte der Mädchenarbeit an. Diese bietet die Möglichkeit, Mädchenarbeit in Theorie und Praxis kennen zu lernen und die eigene Mädchenarbeit mit Hilfe von aktuellen Diskussionen zu reflektieren.

1. Baustein:  Geschichte und Aktualität der Mädchenarbeit
5.-7. Dezember 2013

2. Baustein: Heteronormativität: Geschlechterverhältnisse und Sexualität
6.-8. März 2014

3. Baustein: Mädchenarbeit in der Praxis. Und was ist eigentlich Jungenarbeit?
12.-14. Juni 2013

4. Baustein: TransIntergeschlechtliche und intersektionale Perspektiven
25.-27. September 2014

Weitere Informationen zu Inhalt, Kosten und Anmeldung, entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Reihe. Die Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 20. September 2013. Das Anmeldeformular finden Sie im Internet unter:
http://mysoz.de/2gf

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TAZ-Artikel über die Arbeit des Gender Institut Bremen vom 02.11.2013: "Raus aus alten Schubladen"

Taz-Artikel über die Arbeit und Schwerpunkte des Gender Institut Bremen aus einem Gespräch von Andreas Schnell (Taz) mit Ines Pohlkamp (Gender Institut Bremen)

Lesen Sie hier: "Raus aus alten Schubladen"

 

Jetzt anmelden: Social Justice und Diversity Training für Mulitplikator_innen im Oktober & November 2013, Bremen

Jasamin Boutorabi & Ines Pohlkamp
Jetzt anmelden! Zum Social Justice Kennenlernen für Multiplikator_innen der Kinder- und Jugendarbeit im Oktober und November 2013!
Einführungsmodul und Auseinandersetzung mit "Adultismus". Anmeldung bis 25. Juni und weitere Infos siehe Flyer.

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Vortrag Diskriminierung und Gewalt gegen Trans*Inter*Nonkonform*Personen, 23. Mai 2013, Uni Jena

"Huch, dann biste wohl beides?!"-- Von der Alltäglichkeit der Diskriminierung und Gewalt gegen Trans*Inter*Nonkonform*Personen [Mittwoch, der 22. Mai 2013, 18 Uhr, Uni Jena] Vortag mit Diskussion Geschlechter jenseits eindeutiger Männlichkeiten und Weiblichkeiten werden häufig ignoriert, nicht berücksichtigt und sozial nicht anerkannt. Ihre Existenz löst noch immer Verwunderung, Faszination, Verunsicherung und Ablehnung aus. Außerdem sind sie heteronormativen Diskriminierungen und Gewaltwiderfahrnissen ausgesetzt. In dem Vortrag werden ausgewählte Diskriminierungs- und Gewaltwiderfahrnisse 'geschlechtlich nonkonformer' Personen dargestellt und analysiert: Warum ist es für einige Interviewpartner_innen "ekelig, bewundert zu werden"? Warum werden Szenen zu ambivalenten Orten der Begegnungen? Und welche Rolle spielt die Figur der Täuschung in dem Ganzen? Die Referentin präsentiert Ergebnisse aus ihrem laufenden qualitativen Dissertationsprojekt, für das sie 22 'geschlechtlich nonkonforme' Personen zum Thema befragt hat.

Buchvorstellung: Flucht-Räume von Dr. Antje Krueger 21. Mai 2013, Bremen

Am 21. Mai 2013 um 19.30 Uhr stellt Dr. Antje Krueger ihr Buch "Flucht-Räume. Neue Ansätze in der Betreuung von psychisch belasteten Asylsuchenden" in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, in Bremen, vor. Erschienen ist das Buch im April 2013 beim Campus Verlag, Frankfurt/M. 

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"Kranke Jungs? Praxisnahe Wege aus der Pathologisierung schwierigen Verhaltens" Fachtagung für Praktiker_innen und andere Interessierte in Stuttgart am 6. Mai 2013

Ines Pohlkamp
Mit dieser Tagung nehmen die BAG Jungenarbeit und die LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg das "schwierige" Handeln von Jungen - insbesondere im institutionellen Kontext - sowie das pädagogische Handeln von Fachpersonen in der Arbeit mit Jungen in den Blick.
Neben zahlreichen interessanten Fachreferaten zum Thema wird Ines Pohlkamp dort einen Workshop zur Heteronormativitätskritik anbieten!
[Weitere Infos bitte dem Flyer entnehmen]

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Einladung zur Fachtagung "Mädchenarbeit im Wandel: Bleibt alles anders?" am 11. April in Hannover

Ines Pohlkamp
Die Fachtagung "Mädchenarbeit im Wandel: Bleibt alles anders?!" möchte - aktuelle Entwicklungen und Impulse aufgreifend - Raum geben für Ideen und Diskussionen mit PraktikerInnen und ForscherInnen zu einer Neu-Verortung.Vor dem Hintergrund einer kritischen Analyse der gegenwärtigen Bedingungen in der Kinder- und Jugendarbeit werden nicht nur das Verhältnis und die kooperativen Ansätze von Mädchenarbeit und Jungenarbeit reflektiert, sondern auch Mädchenarbeit in neuen Praxisformen weiter gedacht. Dabei sollen in Anknüpfung an und Aktualisierung von Traditionen der Mädchenarbeit aktuelle Standorte bestimmt und im Dialog der Generationen feministischer PraktikerInnen und ForscherInnen neue Perspektiven eröffnet werden. Neben zahlreichen Vorträgen und Workshopangeboten wird Ines Pohlkamp dort einen Vortrag mit dem Titel "Queer-feministische Reflexionen zur Mädchenarbeit zwischen Theorie und Praxis" halten.

[Weitere Infos bitte dem Flyer entnehmen]

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"Wir haben alle blinde Flecken" Artikel aus dem Weser Kurier vom 13.03.2013 über Antidiskriminierungsarbeit mit jungen Menschen in Bremen

Artikel aus dem Weser Kurier vom 13.03.2013 über Antidiskriminierungsarbeit mit jungen Menschen in Bremen
Jasamin Boutorabi und Silke Schissler

Weser Kurier: "Wir haben alle blinde Flecken" - Interview mit Jasamin Boutorabi

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Social Justice - Antidiskriminierungstraining zum Thema "Gesundheitsnormen" am 6. und 7. April im Mädchenkulturhaus Bremen

Jasamin Boutorabi & Silke Schissler

Anmeldungen und weitere Infos unter: www.bdp-maedchenkulturhaus.de

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2nd Edition: Internationales Social Justice and Diversity Training in Ungarn

Jasamin Boutorabi

Jetzt anmelden zum Internationalen Social Justice and Diversity Training in Ungarn für Jugendarbeiter_innen und Multiplikator_innen zu den Themenschwerpunkten "Sexismus, Heterosexismus, Klassismus und Intersektionalität"!

Das gesamte Training besteht aus drei Phasen und hat folgende Schwerpunkte:
1) Erstes Training in Budapest (April 2013): Einführung in Social Justice and Diversity, Themenmodule Sexismus/ Heterosexismus und Klassismus.
2) Umsetzungsphase (April bis September 2013): Aktivitäten und Projekte zur Reduzierung von Diskriminierung im eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld werden initiiert und von den Trainer_innen begleitet.
3) Zweites Training in Budapest (September 2013): Austausch über Erfahrungen aus der Umsetzungsphase, Intersektionale Perspektiven.

Detaillierte Informationen und Anmeldungsmodalitäten unter:
http://www.salto-youth.net/tools/european-training-calendar/goto-training/3349/

Das Training findet in Englisch statt.

Anmeldeschluss: 05. März 2013 !

Ausführliche Trainingsbeschreibung und "Call for participants" als pdf-download.

Informationen zum ersten Social Justice Training Long Term Training Course 2012/2013 in Ungarn finden Sie hier.

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One billion rising against violence

 

Rising for an end of violence against women 14th February 2013
Information about the campaign

One Billion Rising - Short Film *** TRIGGER WARNING: violence, abuse.

 

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Heteronormatives Gewalthandeln gegen geschlechtlich nonkonforme Personen

Ines Pohlkamp

Vortrag und Diskussion zum Thema
"Heteronormatives Gewalthandeln gegen geschlechtlich nonkonforme Personen"
Donnerstag, den 31. Januar 2013, 19 Uhr Audimax Uni Halle/S.
Mehr Informationen

Flyer

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  • Ableismus

    Ableismus oder Ableism bezeichnet eine Diskriminierungspraxis gegenüber Menschen, denen körperliche und/ oder geistigen "Behinderungen"...  mehr

  • Adultismus

    Adultismus (engl. Adultism) bezeichnet die Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen auf Grundlage eines bestehenden Ungleichgewichts zwischen Erwachsenen und ...  mehr

  • Ageismus

    Ageismus (eingedeutschte Form des im anglo-amerikanischen Raum geprägten Begriffs Ageism) beschreibt Altersfeindlichkeit als Form sozialer und ökonomischer Diskriminierung.  mehr

  • Altersdiskriminierung

    Altersdiskriminierung ist die Bezeichnung für soziale und ökonomische Benachteiligung von Einzelpersonen oder Personengruppen auf Grund ihres Lebensalters.   mehr

  • Antisemitismus

    1879 wurde der Begriff „Antisemitismus“ geprägt, um eine neue Form einer sich wissenschaftlich verstehenden und rassistisch begründeten...  mehr

  • Antiromaismus

    Antiromaismus bezeichnet die Diskriminierung, Feindschaft und Ablehnung der Mehrheitsgesellschaft gegenüber Roma und Sinti...   mehr

  • Diversität/ Diversity

    Das englische Wort „diversity“ bedeutet zunächst einmal „Vielfalt“ bzw. „Verschiedenheit“ und kann im Deutschen mit „Diversität“ übersetzt werden.  mehr

  • "Friller Schule"

    Unter „Friller Schule“ werden pädagogische Konzepte der Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille bezeichnet, die von 1981-2011 in Frille in Ostwestfalen...  mehr

  • Gender

    Gender meint das soziale Geschlecht. Es entstand ursprünglich aus dem US-amerikanischen, psychologisch-medizinischen Bereich, um eine...  mehr

  • Gender Gap

    Der Gender Gap ist eine nicht-diskriminierende Schreibweise. In dieser queer-feministischen Rechtschreibung steht zwischen dem Wortstamm und dem...  mehr

  • Geschlechtsbezogene Gewalt

    Geschlechtsbezogene Gewalt meint jene Gewalttaten, in denen das Geschlecht oder die Sexualität der von Gewalt Betroffenen...  mehr

  • Heteronormativität

    Heteronormativität bezeichnet ein geschlechtliches Machtverhältnis, in dem aus der gesellschaftlich verankerten zweigeschlechtlichen Ordnung...  mehr

  • Intersektionalität

    Intersektionalität beschreibt die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen. Dabei wird berücksichtigt, dass...  mehr

  • Klassismus

    Klassismus bezeichnet die Diskriminierung und Stereotypisierung entlang sozialer ökonomischer Gruppenzugehörigkeit und -prägung...  mehr

  • Lookismus

    Lookismus bedeutet strukturelle Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausschluss mit Bezug auf zugeschriebene Formen von Körper, Aussehen, Kleidung etc.   mehr

  • Rassismus

    Unter Rassismus lassen sich alle Denk- und Redeweisen, Einstellungen und Handlungen fassen, die Menschen auf Grund ihnen zugeschriebener...  mehr

  • Mahloquet

    Mahloquet ist eine spezifische Methode der Kommunikation, die aus der jüdischen Tradition und Interpretation entwickelt wurde ( vgl. Weinbach/Czollek)...  mehr